Ananas

1. Januar 2026

pflanzlich obst bromelain vitamin-c mangan enzym lebensmittel gut-belegt

Belegstatus: Nährwertprofil gut belegt (USDA) · liefert das eiweißspaltende Enzym Bromelain sowie viel Vitamin C und Mangan
Gruppe (Heimat): Organismen → Pflanzen

Lebensmittel-Organismus. Diese Seite beschreibt das Nährstoffprofil und verlinkt die enthaltenen Wirkstoffe.


Steckbrief (Organismus)

Feld Angabe
Deutscher Name Ananas
Art Ananas comosus
Gruppe Bromeliengewächs (Bromeliaceae)
Genutzte Teile Fruchtfleisch, Stamm (bromelainreich)
Ernährungstyp enzym-/vitamin-C-reiches Obst

Botanik & Herkunft

Die Ananas (Ananas comosus) ist bekannt für das eiweißspaltende Enzymgemisch Bromelain (v. a. im Stamm/Strunk), dazu liefert sie viel Vitamin C und Mangan [702][703]. Bromelain wird auch als isoliertes Enzympräparat (entzündungshemmend/abschwellend) verwendet.

Nährwertprofil (Richtwerte je 100 g)

Nährstoff Menge (ca.) Anteil Tagesbedarf
Vitamin C 48 mg ~53 %
Mangan 0,9 mg ~45 %
Bromelain (Enzym) (v. a. im Strunk)
Kohlenhydrate 13 g

Enthaltene Wirkstoffe

Wirkstoff Klasse Rolle Seite
Vitamin C Vitamin Antioxidans, Immunsystem Vitamin C
Mangan Spurenelement Enzyme, Knochen, Bindegewebe Mangan

Bedeutung in der Ernährung

Die Ananas ist eine gute Vitamin-C- und eine sehr gute Mangan-Quelle. Ihr Enzym Bromelain spaltet Proteine (macht Fleisch mürbe, verhindert das Gelieren von Gelatine) und wird als Präparat bei Schwellungen/Entzündungen (z. B. nach Operationen) eingesetzt — die Evidenz dafür ist moderat [702][703].

Einsatz in Naturheilkunde & Alternativmedizin

⚠️ Nicht wissenschaftlich belegt — bitte zuerst lesen.
Dieser Abschnitt dokumentiert, wie in naturheilkundlicher und alternativmedizinischer
Praxis mit diesem Organismus/Lebensmittel gearbeitet wird. Er beschreibt eine Praxis, nicht eine
nachgewiesene Wirkung. Die genannten Anwendungen sind überwiegend nicht durch
kontrollierte Studien gestützt
. Der Abschnitt Bedeutung in der Ernährung bleibt maßgeblich.
Bei ernsthaften Erkrankungen ersetzt keine der hier beschriebenen Anwendungen eine ärztliche
Diagnose und Behandlung.

Praxisrichtung(en): Ernährungsmedizin; Enzymtherapie

Wird eingesetzt bei: Ananas/Bromelain werden bei Verdauungsbeschwerden, Schwellungen/Entzündungen (z. B. nach Verletzungen/OPs, Sinusitis) und zur Entschlackung eingesetzt [703].

Begründung in der Praxis: Begründet über die proteolytische/abschwellende Wirkung von Bromelain und Vitamin C. Als Position der Praxis dargestellt — für Bromelain bei Schwellungen gibt es moderate Evidenz.

Einordnung: Frische Ananas ist ein gesundes, vitamin-C-/mangan­reiches Obst. Bromelain als Präparat hat bei Schwellungen/Entzündungen eine gewisse Evidenz; die Menge in der Frucht ist dafür aber gering. Frische (nicht erhitzte) Ananas enthält aktives Bromelain — das kann bei empfindlichen Personen Mund-/Zungenbrennen verursachen.

Quelle der Praxisbeschreibung: [703]

Belegt wird hier die Existenz der Praxis, nicht ihre Wirksamkeit.

Praktische Hinweise

Zubereitung & Lagerung

Frisch (aktives Bromelain); Erhitzen/Konserve inaktiviert das Enzym. Strunk ist bromelainreich.

Wer sollte vorsichtig sein

Risiken, Neben- & Wechselwirkungen

Frucht gut verträglich (Mund-/Zungenbrennen durch Bromelain möglich). Bromelain-Präparate können mit Gerinnungshemmern/Antibiotika interagieren — ärztlich abklären.

Rechtlicher Status

Ananas ist ein Lebensmittel; Bromelain ist als NEM/Arzneimittel (Enzympräparat) verfügbar.

Zusammenfassung

Die Ananas (Ananas comosus) liefert das eiweißspaltende Enzym Bromelain sowie viel Vitamin C und Mangan [702][703]. Bromelain-Präparate haben bei Schwellungen/Entzündungen eine gewisse Evidenz; frische Ananas enthält aktives Enzym (mögliches Mund-/Zungenbrennen).

Quellen

[702] Pineapple — Nutritional value per 100 g (Vitamin C, Mangan, Kohlenhydrate). USDA FoodData Central. https://fdc.nal.usda.gov/
[703] Pineapple/bromelain — Enzym, Vitamin C/Mangan, entzündungshemmende Anwendung/Evidenz. Review/Sekundärquelle. https://www.healthline.com/nutrition/benefits-of-pineapple

Hinweis: USDA-Angaben autoritativ; Sekundärquellen mit Primärbezug; Fachreviews peer-reviewt.

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