Weißkohl

1. Januar 2026

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Belegstatus: Nährwertprofil gut belegt (USDA) · gute Vitamin-C- und Ballaststoffquelle; enthält L-Glutamin; fermentiert (Sauerkraut) probiotisch
Gruppe (Heimat): Organismen → Pflanzen

Lebensmittel-Organismus. Diese Seite beschreibt das Nährstoffprofil und verlinkt die enthaltenen Wirkstoffe.


Steckbrief (Organismus)

Feld Angabe
Deutscher Name Weißkohl
Art Brassica oleracea var. capitata
Gruppe Kohlgemüse (Kreuzblütler, Brassicaceae)
Genutzte Teile Kopf/Blätter (roh, gegart, fermentiert als Sauerkraut)
Ernährungstyp lagerfähiges Kohlgemüse

Botanik & Herkunft

Weißkohl (Brassica oleracea var. capitata) ist ein lagerfähiges Kreuzblütler-Gemüse. Er liefert Vitamin C, Ballaststoffe und die Aminosäure L-Glutamin; fermentiert als Sauerkraut wird er zur milchsauren, probiotischen Beilage mit gut verfügbarem Vitamin C [679][680].

Nährwertprofil (Richtwerte je 100 g)

Nährstoff Menge (ca.) Anteil Tagesbedarf
Vitamin C 37 mg ~41 %
Vitamin K1 76 µg ~63 %
Folat (B9) 43 µg ~11 %
Ballaststoffe 2,5 g ~10 %

Enthaltene Wirkstoffe

Wirkstoff Klasse Rolle Seite
Vitamin C Vitamin Antioxidans, Immunsystem Vitamin C
L-Glutamin Aminosäure Darmschleimhaut L-Glutamin

Bedeutung in der Ernährung

Weißkohl ist preiswert, lagerfähig und liefert Vitamin C, Vitamin K1, Folat und Ballaststoffe. Sauerkraut (fermentiert) war historisch eine wichtige Vitamin-C-Quelle gegen Skorbut und enthält Milchsäurebakterien; der Kohl liefert außerdem L-Glutamin, das traditionell mit der Darmschleimhaut in Verbindung gebracht wird [679][680].

Einsatz in Naturheilkunde & Alternativmedizin

⚠️ Nicht wissenschaftlich belegt — bitte zuerst lesen.
Dieser Abschnitt dokumentiert, wie in naturheilkundlicher und alternativmedizinischer
Praxis mit diesem Organismus/Lebensmittel gearbeitet wird. Er beschreibt eine Praxis, nicht eine
nachgewiesene Wirkung. Die genannten Anwendungen sind überwiegend nicht durch
kontrollierte Studien gestützt
. Der Abschnitt „Bedeutung in der Ernährung" bleibt maßgeblich.
Bei ernsthaften Erkrankungen ersetzt keine der hier beschriebenen Anwendungen eine ärztliche
Diagnose und Behandlung.

Praxisrichtung(en): Ernährungsmedizin; traditionelle Hausmittel (Kohlwickel, Kohlsaft)

Wird eingesetzt bei: Weißkohl wird als Kohlsaft bei Magen-/Darmbeschwerden (Ulkus) und als Kohlwickel (äußerlich) bei Gelenk-/Brustbeschwerden eingesetzt; Sauerkraut zur Darmgesundheit [680].

Begründung in der Praxis: Begründet über L-Glutamin/Vitamin C (Schleimhaut) und Milchsäurebakterien (Sauerkraut). Als Position der Praxis dargestellt — Kohlsaft/Kohlwickel sind traditionell, kaum kontrolliert untersucht.

Einordnung: Weißkohl ist ein gesundes, günstiges Gemüse; Sauerkraut ist ernährungsphysiologisch besonders interessant (Vitamin C, Probiotika). Traditionelle Anwendungen (Kohlsaft/Kohlwickel) sind wenig belegt, aber risikoarm.

Quelle der Praxisbeschreibung: [680]

Belegt wird hier die Existenz der Praxis, nicht ihre Wirksamkeit.

Praktische Hinweise

Zubereitung & Lagerung

Roh/als Salat maximiert Vitamin C; Sauerkraut nicht stark erhitzen (Milchsäurebakterien). Kohlsaft frisch.

Wer sollte vorsichtig sein

Risiken, Neben- & Wechselwirkungen

Als Lebensmittel gut verträglich. Themen: Blähungen, Vitamin-K1-Interaktion, bei Sauerkraut Salz-/Histamingehalt.

Rechtlicher Status

Weißkohl/Sauerkraut sind Lebensmittel. Keine NEM-/Arzneimitteleinstufung.

Zusammenfassung

Weißkohl (Brassica oleracea var. capitata) liefert Vitamin C, Vitamin K1, Folat, Ballaststoffe und L-Glutamin; fermentiert als Sauerkraut ist er probiotisch und war historisch eine wichtige Vitamin-C-Quelle [679][680]. Gesund und günstig; traditionelle Anwendungen (Kohlsaft/-wickel) sind wenig belegt, aber risikoarm.

Quellen

[679] Cabbage — Nutritional value per 100 g (Vitamin C/K, Folat, Ballaststoffe). USDA FoodData Central. https://fdc.nal.usda.gov/
[680] Sauerkraut/cabbage — Vitamin C, Fermentation/Probiotika, traditionelle Anwendungen. Healthline/Sekundärquelle. https://www.healthline.com/nutrition/benefits-of-cabbage

Hinweis: USDA-Angaben autoritativ; Sekundärquellen mit Primärbezug.

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